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Anbetender Engel

Geschichte der Erschaffung

Die Skulptur stammt vom Hauptaltar der römisch-katholischen Pfarrkirche Allerheiligen im Dorf Hodowycja. Der Tempel wurde vom Architekten Bernhard Meretyn entworfen. Die Skulptur wurde Ende der 1750er Jahre, wahrscheinlich zwischen 1757 und 1759 geschaffen.

Beschreibung der skulpturalen Komposition

Die Engelsskulptur zeichnet sich durch den demütig gesenkten Kopf, das Gesicht mit halboffenen Augen, die nackten Schultern, die an die Brust gedrückte rechte Hand und die beiseitegelegte linke Hand aus, die Figur stützt sich mit dem rechten Knie auf den Grund und das linke Bein ist nackt vom Knie bis zum Fuß.

Die Kleidung des Engels ist kantenartig und flach auf der Figur geschnitzt, mit der Gesamtdarstellung der Anatomie des Körpers. Die Bekleidung ist dezent, die Falten sind unexpressiv geschnitzt, der Stoff liegt so, als ob er die Luftform des Engels bedeckte, nur die Arme, der Kopf und das linke Bein haben körperliche Darstellung.

Um die Idee der Skulptur auszudrücken, stellt der Meister realistisch und vielfarbig die nackten Körperteile und Haare dar und verziert die Bekleidung mit Vergoldung.

In diesem Werk konzentriert sich Pinsel sorgfältig auf die Exposition des knienden Engels, der spricht – Beschütze und gib denen Vergebung, die ihre Hoffnung auf Dich setzen. Leider fehlen der skulpturalen Komposition heute die vergoldeten, breiten und filigran geschnitzten Flügel.

  • Anbetender Engel. Ende der 1750er.
  • Lindenholz, polychrom gefasst und vergoldet, Levkas,.
  • Größe: 152х96х82 (Skulptur), 133х69х57 (Gestell).
  • Aufbewahrungsort: Museum von Johann Georg Pinsel in Lemberg Inv.-Nr. С-1-2243а.
  • Stammort: der Hauptaltar der römisch-katholischen Pfarrkirche Allerheiligen im Dorf Hodowycja, Region Lemberg.
  • Literaturverzeichnis: Bochnak, 1931, s. 51-55, 85. — Mańkowski, 1937, s. 35-36, 91, 136-137, il. 2. — Hornung, 1937, s. 29-33, 56, 58, il. 22. — Lubtschenko, 1967, s. 21-23. — Hornung, 1976, s. 44. — Gębarowicz, 1986, s. 24. — Woznyc’kyj, Opanasenko, 1988, s. 5, № 3 (Ausst.-Kat.). — Woznyc’kyj, 1991, s. 111. — Ostrowski, 2000, s. 203-206. — Woznyc’kyj 2007, s. 37, № 17 (Katalog). — — Stec’ko 2012, s. 160 (Katalog). — Ausst.-Kat. Paris 2012, s. 118-34, Kat.-Nr. 12. — Himmlisch! 2016, s. 128, Kat.-Nr. 11 (Katalog).